15.07.2021
SSDs und Arbeitsspeicher: Weitere Preissteigerungen erwartet
Sowohl die Preise von SDRAM-Chips als auch von NAND-Flash-Bausteinen sollen im dritten Quartal des Jahres steigen. Die Folge sind höhere Preise für SSDs und für DDR4-Arbeitsspeicher. Zur generell erhöhten Nachfrage nach Chips kommt die traditionelle Nachfrage im Sommer, die durch die Ferien und den Urlaub Vieler entsteht. Je nach Produktkategorie ist die Rede von 3 bis 15 Prozent höheren Preisen in den kommenden Monaten.
Im Falle von SSDs sind Controller weiterhin nicht in ausreichender Anzahl vorhanden. Das sorgt bei einigen Modellen für Preissteigerungen von über 8 Prozent. Die Controller-Engpässe zeigen sich am ehesten bei SSDs mit bis zu 512 GByte Kapazität.
Des Weiterem betrifft der Speichermangel auch Grafikkarten, denn Samsung, SK Hynix und Micron können die Nachfrage nach GDDR6-Bausteinen nicht befriedigen.